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Zu den Fotografien von Angela Bröhan
In ihren Arbeiten ist Angela Bröhan verborgenen Strukturen auf der Spur. Sie sucht nach dem Zauberhaften, dem poetischen Moment, und nimmt selbst kleinste Nuancen wahr. Objekte, die sie faszinieren, löst sie aus dem gewohnten Zusammenhang. „Die Suche nach der individuellen Formensprache ist“, so sagt sie, „wie ein Ihre Fotografien entstammen verschiedenen Themenbereichen: Stilleben aus Kleingärten, Gehölz- und Pflanzstrukturen, Blumenbilder und -Tableaus, die wie Metamorphosen wirken; andere wurden dem Portfolio „Arsenal des Alltäglichen“ entnommen – eine Auseinandersetzung mit der Verletzlichkeit des Körpers. Durch die Auflösung der realen Konturen erzeugt die Fotografin eine eigene, malerisch anmutende Sprache, die gegenständliche Details, Farben und Strukturen verdichtet. Dem Betrachter öffnen sich überraschende Ansichten gegenständlicher Welten, die wie abstrakte Kompositionen anmuten. Sie geben ihm Freiheit und den Raum zu eigenen Assoziationen. Nicht der distanzierte Blick ist das Merkmal dieser Bilder, sondern die Nähe. Sie reflektieren mehr Atmosphäre Dr. Andreas Mäckler
"In Gärten" 2009/2010 Manuela Lintl
"BETTY" Betty ist eine der in den letzten Jahren entstandenen fotografischen Themenarbeiten und besteht aus einer Reihung von gleich großen Color-Fotografien die - auf Aluminium aufgebracht, - mit Abstand zur Wand,- einen objekthaften Charakter besitzen. Die Protagonistin wechselt ihre Schauplätze - bewegt sich in bühnenhaften Szenarien,- Räumen, die anmuten wie reale Landschaften, wie urbane Situationen in Metropolen und lässt Raum für Erinnerungen und Assoziationen. Der Betrachter erkennt Zitate auf große Namen der Architektur und Kunstgeschichte und lässt sich auf ein Verwirrspiel ein, in dem Fiktion und Realität geheimnisvoll verschmelzen. |
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